Zeit für neue Arbeit

rzarbeitLeverkusen hat eine lange Tradition als Industriestandort an der Rheinschiene und großes Potential für künftiges Wirtschaftswachstum. Leverkusen ist attraktiv und wächst. Durch meine Erfahrungen – beruflich als Selbständiger, politisch als Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Leverkusen und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft – kenne ich wirtschaftliches Handeln aus den verschiedensten Perspektiven. Diese Erfahrungen werde ich einbringen. Wirtschaftliches Handeln endet nicht an der Stadtgrenze, auch die regionale Entwicklung des Rheinlandes darf nicht aus den Augen gelassen werden. Als Oberbürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass …

  • wir Flächen für Gewerbe und Dienstleister bereitstellen. Der Erhalt und die Fortentwicklung der chemischen Industrie in Leverkusen sind gleichberechtigt mit der Ansiedlung neuer Unternehmen. Dies bedeutet in einem engen Stadtgebiet wie Leverkusen auch die Kunst des Kompromisses. Um Ansiedlungen zu ermöglichen, müssen wir mit den Unternehmen und mit den Menschen, die in der Nachbarschaft wohnen, gemeinsam vorgehen. Meine Devise lautet: Ein Oberbürgermeister bringt Menschen zusammen, spricht mit ihnen und – was am Wichtigsten ist - hört ihnen zu.
  • wir moderne Technologien, beispielsweise Glasfaser, für zeitgemäße Formen des Arbeitens fördern. Leverkusen ist noch nicht flächendeckend mit schnellen Internetverbindungen ausgestattet. Kostenloses WLAN in den Zentren aller Stadtteile soll mittelfristiges Ziel der Leverkusener Stadtpolitik werden. Hierzu müssen wir gemeinsam mit den Gewerbetreibenden an einem Strang ziehen.
  • wir über die Stadtgrenzen hinaus ein gutes Klima für neue Unternehmen und mutige Geschäftsideen schaffen. Die Metropolregion Rheinland ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Sie liegt im Zentrum Europas und Leverkusen mittendrin. Wir müssen diesen Standortvorteil besser nutzen, daher stehe ich für eine deutlich engere Zusammenarbeit bei den Themen Wirtschaftsförderung und Innovation in der Region.
  • die Einzelhandelsstandorte in Wiesdorf, Opladen und Schlebusch gestärkt werden. Wiesdorf hat sich als Einkaufsmagnet, auch für Menschen aus anderen Städten, bewährt. Mit neuem Bahnhof, neuem Busbahnhof, einer anderen Nutzung der City C, der Bebauung des Ganser-Geländes und der Schaffung eines echten Stadttors am Kreisverkehr gibt es aber genügend Herausforderungen. In Opladen gilt es, das beschlossene Stadtteilentwicklungskonzept so schnell und so umfänglich wie möglich umzusetzen und dabei alle Beteiligten in ein Boot mit einem gemeinsamen Ziel zu holen: Opladen als attraktives Stadtteilzentrum. Schlebusch ist derzeit einer der Stadtteile mit dem größten Bevölkerungszuwachs. Wir müssen gewährleisten, dass die bislang gute Nahversorgung damit Schritt halten kann, auch außerhalb der Fußgängerzone.

Alle diese Maßnahmen müssen intelligent geplant und eng verzahnt werden. Die Hauptaufgabe des Oberbürgermeisters besteht darin, diese Prozesse zu initiieren und zu lenken. Dafür stehe ich.